Es steht uns nun wieder bevor. Der sogenannte Januar Effekt. Was passiert hier eigentlich?

Aktien und Branchen,welche vor allem zum Jahresende aufgrund ihrer schlechten Performance gemieden wurden, stehen zu Beginn des neuen Jahres oftmals auf dem Speiseplan der Bullen. So konnten auch in den vorangegangenen Jahren schlechte Performer wie beispielsweise Kohle- oder Solaraktien im Monat Januar warhaft explodieren. Der Hauptgrund hierzu ist, dass die großen Fonds möglichst keine schlechten Performer mehr zum Jahresende im Portfolio haben wollen. Wenn dann sollen die großen Sieger des Jahres möglichst weit oben in den Factsheets glänzen. Im Januar kommt dann quasi wieder die Freigabe, den Schrott der Börsen aufzusammeln.

Natürlich ist dies keine Garantie, dass dies auch heuer wieder passieren wird, aber eine Watchlist anzulegen mit möglichen Kandidaten, kann schon mal mit Sicherheit nicht schaden. Auch die starken Performer der ersten paar Handelstage sollte man beobachten und vor allem, welche Branchen in den kommenden Tagen richtig abgehen.