Von Fehlausbrüchen kommen häufig starke Bewegungen in die Gegenrichtung.

Trader und Aktienhändler kaufen liebend gerne Aktien oder andere Finanzinstrumente, wenn diese aus bestimmten Formationen ausbrechen. Solche Formationen können beispielweise folgende sein:

- Flaggen

- Dreiecke

- Wimpel

- Seitwärtsbewegungen

Im Normallfall gibt es eine starke Folgebewegung, wenn ein bestimmtes Wertpapier aus einer solchen Formation ausbricht. So sieht man meist nach einem Ausbruch nach oben häufig, dass die Bullen das Zepter übernehmen und es wird gekauft, was das Zeug hält. Des Weiteren kommt es auch zu Eindeckung von Leerverkäufen, was selbigen Ausbruch noch weiter anheizt. Bei Ausbrüchen nach unten verhält es sich exakt gegenverkehrt.
Doch wenn der Ausbruch nach oben oder unten nicht unmittelbar danach eine Folgebewegung bekommt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Fehlausbruches sehr hoch. Gerade dann kann es zu noch stärkeren Bewegungen in die Gegenrichtung kommen. Vielfach wird daher auch gesagt: “From failed moves come fast moves”, also aus Fehlsignalen resultieren starke Bewegungen in die Gegenrichtung.

Hierzu zwei aktuelle Beispiele:

Daher sollte man sehr vorsichtig und vor allem schnell reagieren, wenn man sogenannte Breakouts handeln möchte. Wenn ein Trade einmal nicht so läuft, wie er es eigentlich machen sollte, dann sollten die Alarmsirenen schrillen und etwaige Verluste sollten so rasch als möglich klein gehalten werden.