marktzyklenImmer wieder werden die Märkte von sogenannten saisonalen Effekten getrieben. Einer dieser Effekte, welche besonders an den US-Märkten immer wieder zu beobachten ist, ist die Tatsache, dass es vor allem an Handelswochen, welche durch Feiertage verkürzt werden, häufig zu recht starken Anstiegen kommt. So auch in der vorigen Woche, in welcher die US-Märkte im Wochenschluss mit deutlichen Zuwächsen geschlossen hanen.

Sehr häufit bekommt man diesen Effekt auch zwischen Weihnachten und Neujahr oder auch zu Beginn eines neuen Jahres zu spüren. Doch was steckt dahinter?

Im Grunde genommen sind die Amerikaner im Gegensatz zu uns kein Sparvolk, sondern ein Aktienvolk. Hier wird das Geld, welches noch irgendwo übrig bleibt, lieber in Aktien investiert, als auf ein Sparkonto zu legen. Gleichzeitig ist es auch gang und gebe, dass die gesamte Altersvorsorge auf Wertpapieren aufgebaut ist.

Da natürlich gerade der Konsum eine der wichtigsten treibenden Kräfte der US-Wirtschaft darstellt, ist die US-Regierung natürlich bestrebt, auch einen sogenannten Wohlfühleffekt zu erzeugen und diesen bekommt man natürlich am leichtesten, indem die Aktienmärkte steigen. Das Volk ist glücklich, es sieht alles perfekt aus und das Volk ist glücklich. Zuindest jenes, das Geld und Aktien besitzt. Der Konsum wird somit brav angeheizt. Natürlich wissen wir ja insgeheim alle, dass der Markt keineswegs manipuliert wird und auch sicher kein Plunge-Protection-Team existiert. So zumindet die offizielle Seite.

Wie auch immer. Es ist schon sehr auffällig, dass gerade in Zeiten, wenn sich besonders wenige Marktteilnehmer an der Börse tummeln, gerade dann die Börsen eher dazu neigen, nach oben zu gehen. Wann wäre denn die Börse auch leichter manipulierbar, als bei geringen Handelsumsätzen.

Diese Tatsache kann man aber bewußt ausnützen, indem man sich nicht darüber aufregt, sondern ganz einfach diesen saisonalen Effekt im Trading für sich verwendet.